Posts Tagged ‘Veranstaltungen’

Karlsruhe/Freiburg: Seminar: Was ist das Unbewusste?

September 1st, 2010

Mit Cristina Burckas (Freiburg), Bettina Noddings (Achern), Peter Müller (Karlsruhe)

Das Seminar geht der Frage nach, was es heißt, mit dem Unbewussten in der psychoanaytischen Kur zu arbeiten.

Ausgangspunkt ist die Lektüre von:

Ritter, M. Dreyfuss, J.-P. Jadin, J.-M.: Qu’est-ce que l’inconscient? Arcanes, 1996.

Dazu werden die in diesem Seminarband diskutierten Texte von Freud gelesen: Zunächst die Abwehrneuropsychosen (2 Texte in GW I, S. 79 und S. 379), die Studien über Hysterie (1985 GW I). Später: der Entwurf einer Psychologie und dazu Lacan: Position de l’inconscient (Ecrits, S. 830).

Die Arbeitstreffen finden wechselweise in Karlsruhe und in Freiburg statt.

Beginn: 14. September 2010

Weitere Termine können bei Peter Müller, Karlsruhe, Tel. 0721 20735, erfragt werden.

Zürich: Wochenendseminar. Der Trank, der verwandelt. Vom oralen Wünschen, Genießen und Begehren

August 22nd, 2010

Leitung: Dieter Sträuli, Zürich

»Trink mich – aber: Wer aus mir trinkt, wird ein Wolf.« Unter diesem Titel stellte ich 1984 in einem Artikel (Journal des Psychoanalytischen Seminars Zürich,  Nr. 10) verschiedene Märchen und fantastische Erzählungen zusammen, die alle entweder von literarischen Zaubertränken berichten, die den Trinkenden in etwas anderes verwandeln bzw. ein schicksalshaftes Ereignis auslösen, oder aber die Schwierigkeiten bei der Erfüllung magischer Wünsche schildern: Die Grimmschen Märchen Brüderchen und Schwesterchen und Der Fischer und seine Frau, Stevensons Dr. Jekyll and Mr. Hyde, eine Episode aus dem japanischen Gespensterfilm Kwaidan (In einer Teetasse), eine Szene aus Alice im Wunderland, und eine andere aus dem spätmittelalterlichen Livre du cœur d’amour épris, schliesslich Cazottes Erzählung Le diable amoureux. Ich habe damals nicht viel gedeutet. Ich lade alle ein, dies mit mir zusammen nochmals zu versuchen. Wer andere Geschichten zu diesen Themen kennt: Bitte mitbringen!

Samstag, den 30. Oktober 2010, 13 – 17.30 Uhr

Lacan-Seminar, Preyergasse 8, 8001 Zürich

Kosten: Fr. 80.-; Fr. 40.- für Mitglieder des Lacan-Seminars und für Studierende

Anmeldung: bis 25. Oktober bei Barbara Langraf, Tel. 044 261 15 68,

barbara.langraf@hispeed.ch

Zürich – Wochenendseminar: Der orale Trieb in der psychoanalytischen Klinik

August 7th, 2010

Leitung: Marc Lévy, Strassburg

Wie kann man heute zwischen Praxis, Freud und Lacan die Klinik des Oralen verstehen? Um diese Fragen zu erläutern, werde ich von Jean-Richard Freymanns Buch, “les parures de l’oralité”/“die Ausstattungen der Oralität“ ausgehen.

Das Seminar wird in deutscher Sprache geführt.

Freitag, den 12. November, 20.30 – 22.15 Uhr

Samstag den 13. November 2010, 10.15 – 16.30 Uhr

Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Kosten: Fr. 80.- für Mitglieder und Studierende; Fr. 140.- für Nichtmitglieder.

Wer nur am Freitag oder Samstag teilnimmt, bezahlt die Hälfte.

Anmeldung: Peter Widmer, Tel. 044 251 13 89, e-mail: widmer.peter@gmail.com

Zürich: Vortrag von Marianne Schuller, Hamburg: Mundlust. Zum Oralen in der Literatur

August 7th, 2010

Der Vortrag von Marianne Schuller erfolgt in Koordination mit dem Deutschen Seminar der Universität Zürich (Prof. Wolfram Groddeck). Nähere Angaben auf der Homepage des Lacan-Seminars (www.lacanseminar.ch) ab November.

Freitag, den 10. Dezember 2010, 20.30 Uhr

Gemeinschaftszentrum Hottingen, Gemeindestrasse 54, 8032 Zürich

(Tram Nr.3 oder 8 bis Hottingerplatz)

Kosten: Fr. 30.-, Fr. 20.- für Mitglieder des Lacan-Seminars und für Studierende

Anmeldung nicht erforderlich (Platzzahl beschränkt)

Zürich – Das Reale (in) der Psychoanalyse, mit besonderer Berücksichtigung der Zeit (Lacan Seminar Zürich)

August 7th, 2010

Leitung: Peter Widmer

In der Frage nach dem Realen des Psychischen kulminiert die lacanianische Psychoanalyse. Wir versuchen, uns ihm dadurch anzunähern, dass wir es von der Zeit her befragen. Um dazu imstande zu sein, werden wir uns zuerst mit den Auffassungen der Zeit bei Kant, Hegel und Heidegger beschäftigen, ehe wir uns der von Freud behaupteten Zeitlosigkeit des Unbewussten und den pathologischen Formen (Wiederholungszwang, Melancholie, Manie, Paranoia, Paraphrenie u.a. Psychosenformen), die mehr Einsicht in die Zeit, in die Zeitlichkeit des Subjekts und sein Betroffensein geben als manche theoretische Konstruktion, sowie den Beiträgen Lacans zur Zeit (vom Gefangenensophisma bis zum Borrom. Knoten) zuwenden.

Das Seminar wird den ungewohnten Fragestellungen wegen eher einem Forschungskolloquium als der Vermittlung einer Lehre gleichen. Als Minimalziel geht es darum, ein Sensorium dafür zu entwickeln, wie die objektive Zeit im Subjektiven wirkt, was sie anrichtet und zu welchen Revolten sie führt. So hat z.B. jeder Trieb seine eigene Zeitlichkeit, die ganz anders ist als die Langeweile — aber welche?

Der Kurs wird im Sommersemester 2011 fortgesetzt.

Beginn: Mittwoch, 27. Oktober 2010, 20.15, 14-täglich

Ort: Lacan-Seminar Preyergase 8, 8001 Zürich

Kosten: Fr. 60.- für Mitglieder u. Studierende, Fr. 120.- für Nichtmitglieder

Anmeldung/Kontakt: Peter Widmer, Tel. 056 222 95 83 (privat), Tel. 044 251 13 89 (Praxis) oder widmer.peter@gmail.com

Zürich: Die Analyse der Übertragung – das Agalma der Psychoanalyse (Lacan Seminar Zürich)

August 7th, 2010

Leitung: Eugen Teuwsen, Zürich

Wir lesen ausgesuchte Texte von S. Freud über P. Heimann, M. Neyraut  bis zu J. Lacan und M. Safouan  zur Entdeckung, zum Verständnis und zur Weiterentwicklung der Übertragung mit ihren vielfältigen Erscheinungsformen beim Analysand und beim Analytiker.

Die Übertragung wirkt vielleicht als ein “Schleier der Erinnerung”, als ein unsichtbares Gewebe, das beide (Analysand und Analytiker) umhüllt, das schützt und hält, das öffnet, verzaubert und verzerrt.

Es geht um das Verständnis und um die Funktion der Übertragung, um den Umgang mit dieser unvermeidlichen Verschleierung und Verwicklung, so z.B. um Fragen der Wunscherfüllung, der Korrektur, der Illusion, der Klärung, der Ent-hüllung und Entdeckung.

Vorgesehen sind auch Diskussionen zum Thema anhand von vorgestellten Fallvignetten.

Beginn: Dienstag, 26. Oktober 2010, 20.15, 14-täglich

Ort: Lacan-Seminar, Preyergase 8, 8001 Zürich

Kosten: Fr. 60.- für Mitglieder u. Studierende, Fr. 120.- für Nichtmitglieder

Kontakt: Eugen Teuwsen, Tel. 044 381 97 63 oder teuwsen@bluewin.ch

Vorlesung an der Universität München: »Jacques Lacan, die Psychoanalyse und die Literatur«

August 5th, 2010

Im Wintersemester wird eine Vorlesung an der Ludwig-Maximilians-Universität München unter dem Titel »Jacques Lacan, die Psychoanalyse und die Literatur« angeboten.

Referent: Marcus Coelen (Romanistik, Komparatistik).

jeweils mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr, Hörsaal M 114, Geschwister-Scholl-Platz 1.

Lektüreseminar: Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse. Zu Jacques Lacans Seminar XI (pli psychoanalyse nach lacan in münchen)

August 5th, 2010

Leitung: Britta Günther, Marcus Coelen

»Wir [...] betonen ausdrücklich, daß die Technik nicht richtig verstanden, also auch nicht richtig angewandt werden kann, wenn man die Begriffe verkennt, die sie begründen.«
Jacques Lacan, Funktion und Feld des Sprechens und der Sprache in der Psychoanalyse (1953)

Wir brauchen die Arbeit an den psychoanalytischen Begriffen, um analytische Technik verstehen und anwenden zu können. Begriffsarbeit und technê – Handhabung, Kunstfertigkeit, Arbeitsweise – sind somit als voneinander nicht trennbar gesetzt. Wie bei jedem Zwilling, so geht auch bei diesem einer voran. Begriff und Technik sind jedoch in einem Kreuzbandknoten ineinander geschlungen. So kann die Arbeit an den psychoanalytischen Begriffen nur als Erstes erscheinen, weil sie zugleich auf dem fußt, was ihr nachfolgen soll: auf der Technik, der talking cure, die den originären Bezug der Psychoanalyse zu Funktion und Feld des Sprechens und der Sprache eröffnet, woran die psychoanalytische Begriffsarbeit sich ausrichten muss.

Dies schreibt Lacan 1953, als Lehranalytiker, in Bezug auf die Ausrichtung der Bildung des Psychoanalytikers. Gut zehn Jahre später, als er sein elftes Seminar beginnt, ist Lacan die Funktion eines Lehranalytikers abgesprochen, er unterrichtet an einem anderen Ort und nicht mehr länger nahezu ausschließlich Kandidatinnen und Kandidaten der Psychoanalyse. Untrennbar von der Frage nach der Arbeit an den Grundbegriffen von Seminar XI – Unbewusstes und Wiederholung, Übertragung und Trieb – ist somit auch die Frage, von wo aus Lacan in Seminar XI spricht.

Termine/Ort
für das Wintersemester ab Oktober bei:

Praxis Marcus Coelen, Jutastraße 3, 80636 München

Unkostenbeitrag
10 Euro / ermäßigt 5 Euro pro Sitzung

Anmeldung

Marcus Coelen, mc@pli-selon-pli.de, 0176 2362 9009 oder
Britta Günther, bg@pli-selon-pli.de, 0171 6840 410

Arbeitsgruppe »Das Ende der Kur« (in Kooperation mit ALEPH)

August 5th, 2010

Leitung: Michael Meyer zum Wischen

Beginn: Samstag, 5. Dezember, 10 bis 13 Uhr
Ort: Praxis Meyer zum Wischen, Goebenstraße 3, 50672 Koeln, Tel: 0221 9320982, praxismzw@web.de.

Lektuere: Freud, S (1937): Die endliche und die unendliche Analyse, GW XVI, S.67ff.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erwuenscht. Keine Kosten.

Wien: Kartell zu J. Lacan: Das Seminar, Buch III. Die Psychosen

Juli 21st, 2010

Leitung: Marta Perez Valverde

Arbeitsthema: J. Lacan: Das Seminar, Buch III, Die Psychosen

Zeit: einmal im Monat. Beginn Oktober 2010.
Ort: Singer Str. 11,a 1010 Wien

Anmeldung bei: Marta Perez Valverde, perez-valverde@utanet.at