RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse
Der RISS ist eine deutschsprachige psychoanalytische Zeitschrift mit zahlreichen internationalen Beiträgen. Ihre Intention es ist, nicht aufzuhören, die Spuren, die das Denken Jacques Lacans im Freudschen Feld hinterlassen hat, weiter zu schreiben. Drei Mal jährlich erscheint ein Heft zu einem Schwerpunktthema, das die aktuellen und die grundlegenden Fragen behandelt, die die Psychoanalyse in ihrer Klinik, in ihrem Verhältnis zu den anderen Diskursen und in ihrem nicht ungebrochenen Bezug zur Wissenschaft angeht. Die Zeitschrift versteht sich als Forum für Autorinnen und Autoren, für Leserinnen und Leser, die das Feuer der Psychoanalyse weiter tragen und an ihrer Klinik schüren. 1986 von Peter Widmer und Dieter Sträuli ins Leben gerufen, erscheint der RISS seit 1998, von einem Herausgeber-Kollektiv geführt, im Verlag Turia + Kant. Der Name der Zeitschrift ist ihr Programm. Er nimmt einerseits die Dimensionen des Subjekts wieder auf, die von Lacan auf spektakuläre Weise im »borromäischen Knoten« dargestellt worden sind: das Reale, das Imaginäre, das Symbolische und das Sinthome (Symptom). Andererseits schreibt er sich in die sprachliche Tradition ein; das Wort »Riss« geht auf das althochdeutsche Wort riz = Furche, Spalte, Bruch, Strich, Buchstabe zurück. Besser als durch ihren Namen lässt sich nicht sagen, wie sich die Zeitschrift einordnet – sie ist ein Plädoyer für das Sujet der Psychoanalyse.
Aktuelles Heft
RISS. Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud Lacan. Nr. 69 / 70,
23. Jg., 2008: Sublimierung, hg. von Raymond Borens, Andreas Cremonini, Christoph Keul, Christian Kläui und Michael Schmid, 160 S., 15 €, ISBN: 978-3-85132-504-1
Weitere lieferbare Bände der Zeitschrift RISS:
Jg. 22 / 2008
Nr. 68: Psychoanalyse und Wissenschaft
Jg. 21 / 2007
Nr. 67: China und die Psychoanalyse,
Nr. 66: Anerkennung, Nr. 65: Klinische Strukturen
Jg. 20 / 2006
Nr. 64: Der psychoanalytische Akt, Nr. 63: Alienation und Separation, Nr. 62: Psychoanalyse in der Institution II
Jg. 19 / 2004
Nr. 61: Geschlechterdifferenz, Nr. 60 (ohne thematischen Schwerpunkt), Nr. 59: Warum Krieg?
Jg. 18 / 2003
Nr. 57+58: Die Ausrichtung der Kur, Nr. 56: Borderline
Jg. 17 / 2002
Nr. 55: entZiffern – Schrift und Schreiben, Nr. 54: Religion,
Nr. 53: Psychosen
Jg. 16 / 2001
Nr. 52: Medien, Nr. 51: Erinnern und Vergessen,
Nr. 50: Melancholie
Jg. 15 / 2000
Nr. 49: Schöne neue Psychiatrie: Nr. 48: Psychoanalyse des Bildes, Nr. 47: Vatermetapher und Gesetz
Jg. 14 / 1999
Nr. 46: Traumdeutung, Nr. 45: Geschichte I,
Nr. 44: Psychoanalyse in der Institution
Jg. 13 / 1998
Nr. 43: Widerstand, Nr. 42: Angst und Phobie
Nr. 41: Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud/Lacan
Konditionen für den Bezug s. unter http://www.turia.at